Über mich

Herzlich willkommen

Die Geschichte von Lady Rubina

Schön, dass Sie hier sind.

Vielleicht fragen Sie sich, warum ich auf meiner Website nicht einfach unter meinem bürgerlichen Namen auftrete.

Die Antwort ist eine lange Geschichte.
Eine Geschichte, die mit einem Poffel beginnt und mit einem Poffel weitergeht. Denn der Poffel ist längst ein Teil von mir geworden.

Und wer weiß – vielleicht entdecken Sie Ihren eigenen Poffel ja auch noch.

Warum Rubina?

Der Name Rubina wurde mir in einer besonderen Zeit meines Lebens von einem Menschen gegeben, der etwas in mir erkannte, das ich selbst lange nicht mehr sehen konnte: meine Stärke, meine Einzigartigkeit und meinen eigenen Wert.

Ein Rubin ist nicht wertvoll, weil er vollkommen ist. Sein Wert liegt in seiner Einzigartigkeit.

Genau das wurde für mich zu einem wichtigen Gedanken:

Wir müssen nicht perfekt sein, um wertvoll zu sein.

Wir dürfen unsere Geschichte, unsere Stärken, unsere Schwächen und unsere Besonderheiten annehmen.

Aus Rubina wurde schließlich Lady Rubina.

Eine meiner prägendsten Erfahrungen mit ihm hat mir gezeigt, dass Vertrauen nicht bedeutet, keine Angst zu haben.

Meine erste Begegnung mit einem Dom begann mit einem Terrarium voller Vogelspinnen. Ich habe zwar keine Spinnenphobie – aber Vogelspinnen sind definitiv nicht mein Ding.

Trotzdem ließ ich mich darauf ein. Für mich fühlte es sich wie Stunden an, obwohl es vermutlich nur wenige Minuten waren. Ein kleiner Schritt über meine Komfortzone hinaus.

Damals wusste ich noch nicht einmal, was BDSM ist. Diese Welt war für mich völlig neu. Doch dieser Dom gab mir nicht nur den Namen Rubina, sondern auch eine eindrucksvolle Lehrstunde darüber, was es bedeutet, wenn jemand einem sein Vertrauen schenkt.

Vertrauen bedeutet Verantwortung.

Mit dem Vertrauen eines anderen Menschen achtsam umzugehen, seine Grenzen zu respektieren und es niemals auszunutzen.

Dann nahm er mir die Augenbinde ab und sagte:

„Du glaubst doch nicht wirklich, dass ich dir eine meiner Vogelspinnen auf die Hand setzen würde. Ich trage Verantwortung für diese Tiere. Sie haben viel mehr Angst vor dir als du vor ihnen.“

In diesem Moment verstand ich:

Es ging nie um die Spinne.
Es ging um Vertrauen.

Ein bisschen gruselig.
Und zugleich wunderbar.

Ich werde diese Erfahrung und diesen wunderbaren Menschen nie vergessen. Wir sind bis heute freundschaftlich verbunden.

Heute weiß ich: BDSM gehört zu mir wie die Luft zum Atmen.

Nicht, weil BDSM für jeden Menschen das Richtige sein muss, sondern weil ich dort Werte wiedergefunden habe, die ich lange vermisst habe und die mich bis heute begleiten: Vertrauen, Ehrlichkeit, Kommunikation, Respekt, Achtsamkeit und Verantwortung.

Und das Schöne daran: Diese Werte werden in der BDSM-Szene nicht nur großgeschrieben – ich erlebe sie dort tatsächlich. Und das ist verdammt gut so.

Damals wusste ich noch nicht, wohin mich dieser Weg führen würde. Heute weiß ich: Ich bin längst Teil dieser Welt.

Dass ich irgendwann sogar eine paartherapeutische Ausbildung mit dem Schwerpunkt BDSM machen würde, hätte ich damals wohl selbst nicht geglaubt. Heute bin ich glücklich darüber, dass mein Weg mich genau dorthin geführt hat.

Was damals mit einer Begegnung und einem Terrarium voller Vogelspinnen begann, ist heute ein Teil meiner persönlichen Geschichte – und meiner Arbeit geworden.

Knigge – für mich bedeutet das Respekt

Ich komme aus einer Zeit, in der es für mich selbstverständlich war, einem anderen Menschen mit Ehrlichkeit, Respekt und Wertschätzung zu begegnen. Ein Handschlag war bindend, ein „Bitte“ und „Danke“ selbstverständlich und gute Umgangsformen gehörten einfach zum Miteinander.

Dabei bedeutet Knigge für mich nicht, steif oder förmlich durchs Leben zu gehen.

Es geht um Aufmerksamkeit. Um Respekt. Um Wertschätzung.

Eine Tür aufhalten.
Jemandem den Vortritt lassen.
Hilfe anbieten.
„Bitte“ und „Danke“ sagen.
Zuhören, statt sofort zu urteilen.

Eigentlich sind es Kleinigkeiten.

Und doch können gerade diese kleinen Gesten einem Menschen zeigen:

Ich sehe dich.
Ich nehme dich wahr.
Du bist mir nicht egal.

Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht

Für mich gehört zu echter Fürsorge allerdings noch etwas ganz Wichtiges:

Den anderen nicht ungefragt zu bevormunden.

Ich erinnere mich an eine ältere Dame, die scheinbar hilflos am Straßenrand stand. Jemand wollte ihr offensichtlich helfen – sicherlich mit den besten Absichten – und begleitete sie kurzerhand auf die andere Straßenseite.

Nur stellte sich anschließend heraus:

Sie wollte dort gar nicht hin.

Ich musste darüber schmunzeln.

Denn genau daran zeigt sich etwas, das mir wichtig ist:

Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht.

Die Hilfsbereitschaft war da.
Die Fürsorge war da.

Nur eines hatte gefehlt:

Die Frage.

„Kann ich Ihnen helfen?“
„Möchten Sie, dass ich Ihnen die Tasche abnehme?“
„Soll ich Ihnen die Tür aufhalten?“

Manchmal braucht es nicht mehr als diese eine kleine Frage.

Denn ich möchte Menschen unterstützen, ohne ihnen ihre Selbstständigkeit abzunehmen. Ich möchte fürsorglich sein, ohne jemanden ungefragt zum hilflosen Menschen zu machen.

Hilfe sollte dort beginnen, wo sie gebraucht oder gewünscht wird – nicht dort, wo wir sie einfach vermuten.

Respekt heißt nicht, dass wir gleich sein müssen

Für mich gehört dazu auch, andere Menschen so sein zu lassen, wie sie sind.

Ich muss Sie nicht verstehen, um Sie respektieren zu können.

Ich muss nicht derselben Meinung sein, um Ihnen zuzuhören.

Und ich muss Sie nicht überzeugen, damit Ihre Meinung neben meiner bestehen darf.

Wir müssen nicht gleich denken.
Wir müssen nicht gleich leben.
Wir müssen nicht alles gut finden, was der andere tut.

Aber wir können uns gegenseitig mit Respekt begegnen.

Vielleicht wäre unsere Welt ein kleines bisschen angenehmer, wenn wir wieder öfter neugierig fragen würden, statt vorschnell zu urteilen.

Was steckt wirklich dahinter?

Denn nicht alles, was fremd erscheint, ist gefährlich.
Nicht alles, was anders ist, ist falsch.
Und nicht alles, was nicht in unsere eigene Lebenswelt passt, muss deshalb abgelehnt werden.

Für mich ist das guter Knigge:

Respekt.
Achtsamkeit.
Wertschätzung.
Ehrlichkeit.
Aufmerksamkeit.

Nicht als starre Regeln.

Sondern als Haltung.

Als kleine Gesten im Alltag.

Denn am Ende geht es für mich gar nicht darum, perfekte Umgangsformen zu beherrschen.

Es geht darum, den Menschen gegenüber uns wahrzunehmen.

Und vielleicht ist genau das die schönste Form von Knigge:

Nicht beim Einigsein beginnt echte Begegnung – sondern beim gegenseitigen Respekt.

Knigge ist für mich Liebe in kleinen Gesten. 

Ich muss Sie nicht verstehen, um Sie respektieren zu können.

Ich muss nicht derselben Meinung sein, um Ihnen zuzuhören.

Nicht beim Einigsein beginnt echte Begegnung – sondern beim gegenseitigen Respekt.❤️

Wofür Lady Rubina steht

Wenn ich heute auf meinen Weg zurückblicke, sehe ich nicht nur die schwierigen Zeiten. Ich sehe auch, was daraus entstanden ist.

Ich habe gelernt, dass ich meine Vergangenheit nicht auslöschen muss, um nach vorne zu gehen. Sie gehört zu meiner Geschichte – aber sie bestimmt nicht, wer ich heute bin.

Ich muss nicht jedem gefallen.
Ich muss mich nicht verbiegen.
Ich darf Nein sagen.
Ich darf meine Meinung ändern.
Ich darf Fehler machen.
Ich darf neu anfangen.

Ich darf meinen eigenen Weg gehen.

Genau dafür steht Lady Rubina für mich:

Selbstbestimmung.
Authentizität.
Lebensfreude.
Respekt.
Achtsamkeit.
Mut.

Nicht perfekt.
Nicht angepasst.

Aber echt.

Und genau diese Haltung möchte ich auch nach außen tragen.

Ich wünsche mir, dass meine Website mehr ist als eine x-beliebige Internetseite. Sie soll ein Ort sein, an dem Menschen sich willkommen fühlen – unabhängig davon, wer sie sind, wie sie leben oder welchen Weg sie bisher gegangen sind.

Wir müssen nicht alle gleich sein.
Wir müssen auch nicht immer einer Meinung sein.

Aber wir können Unterschiede aushalten.

Wir können neugierig bleiben.
Wir können zuhören.
Wir können einander zugestehen, anders zu denken, anders zu leben und andere Entscheidungen zu treffen.

Ich muss Sie nicht verstehen, um Sie respektieren zu können.

Ich muss nicht Ihrer Meinung sein, um Ihnen zuzuhören.

Denn für mich beginnt echte Begegnung nicht beim Einigsein, sondern beim gegenseitigen Respekt.

Vielfalt bedeutet für mich nicht, dass alle gleich sind.

Vielfalt bedeutet, dass alle dazugehören dürfen.

Gehen Sie Ihren Weg.
Und verbiegen Sie sich nicht.
Nie wieder. ❤️

Herzlichst
Lady Rubina

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Ihre Lady Rubina 

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