Herzlich willkommen
Schön, dass Sie hier sind.
Vielleicht fragen Sie sich, warum ich auf meiner Website nicht einfach unter meinem bürgerlichen Namen auftrete.
Die Antwort darauf beginnt mit einer Zeit in meinem Leben, in der vieles im Wandel war.
Ich habe sehr viel erlebt, manches verloren und musste mich selbst neu orientieren. Dabei stellte ich mir Fragen, die vermutlich viele Menschen irgendwann in ihrem Leben kennen:
Wer bin ich eigentlich?
Was möchte ich wirklich?
Was macht mich aus?
Ich begann, Seiten an mir neu zu entdecken, die lange wenig Raum bekommen hatten. Dabei habe ich gelernt, mit meiner Vergangenheit abzuschließen und nach vorne zu schauen.
Aber warum Rubina?
Dafür gibt es eine besondere Geschichte.
In einer Zeit, in der ich begann, mich selbst neu zu entdecken, begegnete ich einem Menschen, der mich nachhaltig geprägt hat. Er ist ein Dom und erkannte etwas in mir, das ich selbst lange nicht mehr sehen konnte:
Meine Stärke.
Meine Einzigartigkeit.
Meinen eigenen Wert.
Er gab mir den Namen Rubina.
Damals war es zunächst einfach nur ein Name. Doch mit der Zeit begann ich zu verstehen, was er für ihn bedeutete:
Ein Rubin ist etwas Kostbares. Aber nicht, weil er vollkommen ist. Sein Wert liegt in seiner Einzigartigkeit.
Diese Erkenntnis wurde für mich wichtig.
Denn auch wir Menschen sind nicht wertvoll, weil wir perfekt sind. Wir sind wertvoll mit unserer Geschichte, unseren Erfahrungen, unseren Stärken und Schwächen – mit all den Seiten, die uns zu dem Menschen machen, der wir sind.
So wurde Rubina für mich zu einem Symbol.
Nicht für eine perfekte Version meiner selbst.
Sondern für die Erkenntnis:
Ich muss nicht jemand anderes werden.
Ich darf lernen, mich selbst anzunehmen.
Der Name Rubina ist für mich eine große Ehre und ein ganz besonderes Kompliment. Ich trage ihn mit Stolz – als Ausdruck meiner Persönlichkeit, meiner Stärke und meiner ganz eigenen Geschichte.
Aus Rubina wurde schließlich Lady Rubina. ❤️
Vertrauen beginnt dort, wo Grenzen sicher sind
Eine Erfahrung aus dieser besonderen Zeit hat mich dabei besonders geprägt.
Ich hatte große Angst vor Spinnen.
Eines Tages bat mich dieser Mensch, meine Hand auszustrecken, und verband mir die Augen. Wir waren in seinem Zimmer, in dem sich auch ein Terrarium mit Vogelspinnen befand.
In meinem Kopf waren viele Fragen:
Kann ich ihm vertrauen?
Wird meine Angst respektiert?
Wird meine Grenze geschützt?
Gefühlt vergingen Stunden – obwohl es vermutlich nur wenige Minuten waren.
Dann nahm er mir die Augenbinde ab und sagte:
„Du glaubst doch nicht wirklich, dass ich dir eine meiner Vogelspinnen auf die Hand setzen würde. Ich trage Verantwortung für diese Tiere. Sie haben viel mehr Angst vor dir als du vor ihnen.“
In diesem Moment verstand ich:
Es ging nie um die Spinne.
Es ging um Vertrauen.
Vertrauen bedeutet nicht, keine Angst zu haben. Es bedeutet, darauf vertrauen zu können, dass jemand achtsam mit unserer Angst umgeht, Verantwortung übernimmt und eine Grenze nicht überschreitet, nur weil er es könnte.
Diese Erfahrung begleitet mich bis heute.
Echte Verbindung braucht Sicherheit.
Warum BDSM als ein Teil meiner Geschichte zu mir gehört
Vielleicht fragen Sie sich, warum BDSM ein Teil meiner Website und meiner Geschichte ist.
Meine erste Begegnung mit einem Dom (Person, die im BDSM-Kontext die dominante Rolle übernimmt – also führt, Grenzen achtet und Verantwortung für die gemeinsame Dynamik übernimmt) war für mich zunächst genau das: fremd.
Ich wusste damals selbst nicht, was ich davon halten oder wie ich es einordnen sollte. Es passte nicht zu dem Bild, das mir bis dahin von BDSM und Fetisch vermittelt worden war.
Heute bin ich dankbar für diese Begegnung.
Nicht, weil BDSM für jeden Menschen das Richtige sein muss. Sondern weil ich dadurch eine Seite des Lebens kennengelernt habe, die mir gezeigt hat, wie viel mehr hinter dem liegen kann, was von außen zunächst fremd erscheint.
Vielleicht fällt es uns gerade deshalb so schwer, mit Dingen umzugehen, die wir nicht kennen.
Fremdes kann Unsicherheit auslösen. Und Unsicherheit kann zu Abgrenzung, Ablehnung und manchmal sogar Diskriminierung führen.
Dabei wäre es doch viel spannender, zunächst neugierig zu sein und respektvoll zu fragen:
Was steckt wirklich dahinter?
Nicht alles, was fremd erscheint, ist gefährlich. Nicht alles, was anders ist, ist falsch. Und nicht alles, was nicht in unsere eigene Lebenswelt passt, muss deshalb abgelehnt werden.
Für mich war BDSM kein fertiges Konzept, das ich irgendwann übernommen habe. Es war und ist ein Teil meines persönlichen Weges, durch den ich bestimmte Werte besonders intensiv kennengelernt und verstanden habe:
Ehrlichkeit.
Vertrauen.
Kommunikation.
Respekt.
Achtsamkeit.
Verantwortung.
Werte, die für mich nicht nur in die Welt des BDSM gehören. Sie sollten eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein – mitten im Leben, mitten in unserer Gesellschaft und damit auch im Mainstream.
Sie sollten Grundlagen jeder guten menschlichen Beziehung sein.
Aber wo sind sie geblieben?Immer häufiger erlebe ich, dass Freundlichkeit, Offenheit, die Bereitschaft, auch einmal zu loben statt zu jammern, und Ehrlichkeit irgendwie out zu sein scheinen. Statt positive Energie in einen Raum zu bringen, lassen wir viel zu oft negative Energie hinein – bis man selbst irgendwann merkt, wie schwer diese Stimmung eigentlich macht. Und manchmal denke ich: Und manchmal denke ich: Ich könnte kotzen – ups, Entschuldigung –, wenn ich merke, wie sehr wir uns gegenseitig damit anstecken.
Und manchmal frage ich mich wirklich:
Sind wir gerade dabei, sie aussterben zu lassen?
Ich kenne noch den guten alten Knigge.
Ich komme aus einer Zeit, in der es für mich selbstverständlich war, einem anderen Menschen mit Ehrlichkeit, Respekt und Wertschätzung zu begegnen. Ein Handschlag war bindend.
Was heute noch in den Palästen dieser Welt gepflegt wird – der Knicks für die Dame, die Verbeugung, das gute Benehmen, das früher schon Kindern von klein auf beigebracht wurde – scheint im Alltag immer mehr in Vergessenheit zu geraten.
Dabei sind es oft nur kleine Gesten.
Eine Tür aufzuhalten.
Jemandem den Vortritt zu lassen.
Einer Dame den Mantel anzubieten.
Jemandem die Einkaufstasche abzunehmen.
Ein freundliches „Bitte“ und „Danke“.
Eigentlich nichts Besonderes.
Und doch steckt darin eine Menge Wertschätzung und einfach gute Manieren.
Für mich bedeutet Knigge dabei nicht, steif oder förmlich durchs Leben zu gehen.
Es geht um etwas viel Einfacheres:
Respekt, Aufmerksamkeit und die Bereitschaft, dem anderen ein kleines bisschen Wertschätzung entgegenzubringen.
Und natürlich gilt auch hier: Fürsorglich zu sein bedeutet nicht, dem anderen ungefragt die Selbstständigkeit abzunehmen.
Aber diese Selbstverständlichkeit vermisse ich manchmal schon.
Manchmal ist die freundlichste Geste deshalb nicht, einfach zu handeln, sondern erst einmal zu fragen:
„Kann ich Ihnen helfen?“
Denn diese kleinen Dinge kosten eigentlich nichts und können einem Menschen trotzdem das Gefühl geben:
Ich sehe dich.
Ich nehme dich wahr.
Du bist mir nicht egal.
Ich muss dabei an eine ältere Dame denken, die scheinbar hilflos am Straßenrand stand.
Jemand wollte ihr offensichtlich helfen – und die Absicht war sicherlich unglaublich lieb gemeint.
Also wurde sie kurzerhand auf die andere Straßenseite begleitet.
Nur um anschließend festzustellen, dass sie eigentlich gar nicht über die Straße wollte.
Also ging es wieder zurück.
Ich musste darüber schmunzeln.
Denn genau daran sieht man:
Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht.
Die Hilfsbereitschaft war da. Die Fürsorge war da. Nur eines hatte gefehlt:
Die Frage.
„Kann ich Ihnen helfen?“
„Möchten Sie, dass ich Ihnen die Tasche abnehme?“
„Soll ich Ihnen die Tür aufhalten?“
Manchmal braucht es nicht mehr als diese eine kleine Frage.
Denn ich möchte Menschen unterstützen, ohne ihnen ihre Selbstständigkeit abzunehmen. Ich möchte fürsorglich sein, ohne jemanden ungefragt zum hilflosen Menschen zu machen.
Hilfe sollte dort beginnen, wo sie gebraucht oder gewünscht wird – nicht dort, wo wir sie einfach vermuten.
Und genau hier wird es für mich schwierig.
Denn manchmal habe ich heute tatsächlich Sorge, offen zu sagen, was ich denke.
Nicht, weil ich anderen meine Meinung aufdrängen möchte. Sondern weil ich das Gefühl habe, dass man sehr schnell in eine Schublade gesteckt wird, wenn man etwas sagt, das nicht dem entspricht, was gerade als richtig oder gesellschaftlich akzeptiert gilt.
Dann steht schnell nicht mehr die Frage im Mittelpunkt:
„Was meinen Sie eigentlich?“
Sondern:
„Was sind Sie denn für eine?“
Viele haben immer häufiger Sorgen davor, gesellschaftlich isoliert zu werden. Angst davor, abgestempelt oder sogar diskriminiert zu werden.
Und vielleicht ist das auch ein Grund dafür, dass manche lieber schweigen, obwohl sie eigentlich etwas zu sagen hätten.
Aber ist das wirklich gut?
Für mich fühlt es sich jedenfalls nicht gut an.
Ich möchte in einer Gesellschaft leben, in der man seine Meinung sagen darf, ohne deshalb automatisch zum Gegner zu werden.
Eine Meinung muss nicht geteilt werden, um ausgesprochen werden zu dürfen.
Und ein Mensch muss nicht dieselbe Meinung haben wie ich, damit ich ihm zuhören kann.
Ich bin anders.
Ich schwimme auf keiner Welle mit.
Ich muss mich nicht irgendwo einordnen, um zu wissen, wer ich bin und wofür ich stehe.
Ich bin ich.
Ich habe einen Kopf. Und in diesem Kopf steckt ein Gehirn, das ich auch benutze.
Zum Denken.
Zum Hinterfragen.
Zum eigenen Entscheiden.
Ich muss nicht alles glauben, nur weil es gerade viele glauben.
Ich muss nicht mitmachen, nur weil eine Welle gerade groß genug ist.
Aber genauso wenig muss ich einen Menschen ablehnen, nur weil er anders denkt, anders lebt oder andere Entscheidungen trifft als ich.
Ich muss Sie nicht verstehen, um Sie respektieren zu können.
Ich muss nicht derselben Meinung sein, um Ihnen zuzuhören.
Und ich muss Sie nicht überzeugen, damit Ihre Meinung neben meiner bestehen darf.
Für mich beginnt genau dort echte Begegnung.
Nicht beim Einigsein.
Sondern beim gegenseitigen Respekt.
Vielleicht ist genau das etwas, wonach sich viele Menschen heute sehnen:
Ein Ort, an dem sie nicht erst eine Rolle spielen müssen.
Ein Gegenüber, bei dem sie nicht das Gefühl haben, bewertet zu werden.
Jemanden, mit dem man lachen, reden, nachdenken, schweigen und einfach einmal man selbst sein darf.
Genau solche Begegnungen liebe ich.
Nicht perfekt.
Nicht geschniegelt.
Nicht nach irgendeinem Lehrbuch.
Sondern ehrlich.
Mit Humor, mit Respekt und manchmal auch mit einem Augenzwinkern.
Und wenn Sie jetzt das Gefühl haben:
„Mit dieser Frau würde ich gerne einmal reden, lachen, nachdenken oder einfach eine besondere Zeit verbringen“ –
dann haben wir schon etwas gemeinsam.
Von meiner Geschichte zu meiner heutigen Arbeit
Vielleicht ist genau hier die Verbindung zu meiner heutigen Arbeit entstanden.
Heute arbeite ich als Life Balance Coach und Alltagsbegleiterin.
Meine Ausbildungen haben mir Wissen vermittelt.
Mein Leben hat mir Verständnis geschenkt.
Beides verbinde ich heute miteinander.
Ich möchte Menschen einen Raum geben, in dem ehrliche Gespräche möglich sind.
Ohne Druck.
Ohne die Erwartung, eine bestimmte Rolle erfüllen zu müssen.
Ich arbeite nicht mit fertigen Antworten.
Denn jeder Mensch bringt seine eigene Geschichte, Erfahrungen, Wünsche, Ängste, Stärken und Grenzen mit.
Deshalb sehe ich meine Aufgabe nicht darin, Menschen zu verändern.
Ich möchte sie dabei begleiten, sich selbst wieder näherzukommen.
Vielleicht braucht es dafür manchmal nur jemanden, der wirklich zuhört.
Vielleicht einen neuen Blick auf eine alte Situation.
Vielleicht den Mut, eine Grenze zu setzen.
Oder einfach einmal jemanden, bei dem man nichts vorspielen muss.
Wofür Lady Rubina heute steht
Wenn ich heute auf meinen Weg zurückblicke, sehe ich nicht nur die schwierigen Zeiten.
Ich sehe auch, was daraus entstanden ist.
Ich habe gelernt, dass man seine Vergangenheit nicht auslöschen muss, um nach vorne zu gehen.
Man darf sie als Teil der eigenen Geschichte annehmen.
Und ich habe gelernt:
Ich muss und werde nicht jedem gefallen.
Ich muss mich nicht verbiegen.
Ich darf Nein sagen.
Ich darf meine Meinung ändern.
Ich darf Fehler machen.
Ich darf neu anfangen.
Genau dafür steht Lady Rubina heute für mich:
Selbstbestimmung.
Authentizität.
Lebensfreude.
Respekt.
Achtsamkeit.
Mut.
Nicht perfekt.
Nicht angepasst.
Aber echt.
Meine Vision
Aus meiner persönlichen Geschichte ist eine Haltung entstanden, die ich auch nach außen tragen möchte.
Ich wünsche mir, dass meine Website mehr ist als eine x-beliebige Internetseite.
Ich wünsche mir einen Ort, an dem Menschen sich willkommen fühlen.
Wir müssen nicht alle gleich sein.
Wir müssen auch nicht immer einer Meinung sein.
Aber wir können Unterschiede aushalten.
Wir können neugierig bleiben.
Und wir können einander zugestehen, anders zu denken, anders zu leben und andere Entscheidungen zu treffen.
Denn:
Vielfalt bedeutet für mich nicht, dass alle gleich sind.
Vielfalt bedeutet, dass alle dazugehören dürfen.
Was ich heute weiß
Heute bin ich dankbar für vieles, was ich früher am liebsten vergessen hätte.
Nicht, weil alles einfach war.
Nicht, weil jede Erfahrung schön gewesen wäre.
Sondern weil auch schwierige Erfahrungen zum Leben gehören.
Sie haben mich zu der Frau gemacht, die ich heute bin.
Unsere Geschichte muss uns nicht festlegen.
Wir dürfen aus ihr lernen.
Wir dürfen uns entwickeln.
Wir dürfen neue Entscheidungen treffen.
Wir dürfen neu anfangen.
Wer etwas aufbaut und bewegen will, wird nicht immer auf Zustimmung stoßen.
Gelobt wird wenig – viel zu oft begegnen einem Neid, Missgunst und Gegenwind.
Das darf mich ärgern.
Das darf mich auch mal wütend machen.
Aber es wird mich nicht aufhalten.
Denn ich habe keine Lust, mich kleiner zu machen, nur damit andere sich größer fühlen.
Also:
Ärmel hochkrempeln. Anpacken. Weitermachen.
Zweifeln ist erlaubt.
Verärgert sein auch.
Aber aufgeben?
Nein.
Denn am Ende zählt nicht, wer am lautesten dagegenredet.
Es zählt, wer den Mut hat, etwas zu beginnen, dranzubleiben, durchzuhalten und seine Ideen Wirklichkeit werden zu lassen.
Mein Wunsch für Sie
Vielleicht nehmen Sie aus meiner Geschichte nur einen einzigen Gedanken mit:
Sie müssen nicht lauter werden.
Nicht perfekter.
Nicht angepasster.
Vielleicht dürfen Sie einfach anfangen, sich selbst wieder zuzuhören.
Ihren Bedürfnissen.
Ihren Grenzen.
Ihren Wünschen.
Ihrer inneren Stimme.
Ich wünsche Ihnen den Mut, Ihren eigenen Weg zu gehen.
Die Stärke, Ihre Grenzen zu achten. Sich bewusste Auszeiten zu gönnen.
Und das Vertrauen, dass Ihr Wert nicht davon abhängt, ob andere ihn erkennen.
Gehen Sie Ihren Weg.
Und verbiegen Sie sich nicht.
Nie wieder.
Herzlichst
Lady Rubina

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Von ❤️en danke ich Ihnen für Ihr Vertrauen und Ihre Unterstützung.
Ihre Lady Rubina
