
Über mich
Ich habe in meinem Leben vieles erlebt, was ich niemandem wünsche. Erfahrungen mit Narzissmus, Mobbing und andere schwere Herausforderungen haben meinen Weg geprägt.
Warum erzähle ich das?
Weil ich Mut machen möchte. Heute darf ich sagen: Egal, wie schwer das Leben manchmal wird – es geht weiter.
Auf meiner eigenen Suche nach einem Psychologen, der mich wirklich versteht, bei dem die Chemie passt und der mich so nimmt, wie ich bin, ist irgendwann ein Gedanke in mir entstanden:
Warum machst du dich nicht selbst auf den Weg und lernst?
Dieser Gedanke hat vieles verändert.
Ich habe begonnen, mich intensiv mit Psychologie, menschlichem Verhalten und zwischenmenschlichen Beziehungen auseinanderzusetzen. Mein Weg führte mich von der Beschäftigung mit Paarbeziehungen – mit einem besonderen Interesse an den Themen BDSM, Kink und Tantra – bis hin zur psychologischen Beratung im Rahmen meiner Coaching-Ausbildung.
Es macht mir unglaublich viel Freude, Menschen zu verstehen, Zusammenhänge zu erkennen und immer wieder Neues zu lernen.
Ich arbeite sehr gerne als Coach und Alltagsbegleiter, weil mir diese Arbeit selbst unglaublich viel zurückgibt. Für mich ist es weit mehr als nur ein Beruf – es ist eine Aufgabe, die mir am Herzen liegt. Es fühlt sich an wie eine innere Stimme, die mich motiviert und immer wieder daran erinnert, warum ich diesen Weg gehe.
Meine Klienten ein Stück auf ihrem Weg begleiten zu dürfen, ihnen zuzuhören und sie so anzunehmen, wie sie sind, empfinde ich als etwas sehr Wertvolles.
Auch mit den Themen Mikronährstoffe, Gesundheit, Wohlbefinden und Parfüm habe ich mich intensiv beschäftigt. Auch hier spielt meine eigene Geschichte eine große Rolle.
Manchmal stellt das Leben uns vor Herausforderungen – manche Menschen erleben mehr, andere weniger. Aber genau diese Erfahrungen können uns dazu bringen, genauer hinzuschauen, dazuzulernen und neue Wege zu entdecken.
Ich habe gelernt, dass jeder Lebensabschnitt neue Möglichkeiten bereithält. Es ist nie zu spät, sich weiterzuentwickeln, neue Ziele zu verfolgen und von vorne anzufangen.
Wenn das Leben Fragen stellt
Manchmal entsteht Veränderung nicht durch bewusste Entscheidungen, sondern durch Erlebnisse, die etwas in uns neu ordnen.
Solche Momente können der Beginn einer neuen inneren Entwicklung sein – einer bewussteren Auseinandersetzung mit uns selbst, unseren Wünschen und unserem persönlichen Weg.
Ich unterstütze Sie dabei:
- Klarheit über Ihre persönlichen Ziele und Wünsche zu gewinnen
- mehr Balance und Orientierung im Alltag zu entwickeln
- neue Perspektiven zu entdecken
- eigene Lösungen und nächste Schritte zu finden
- Veränderungen in Ihrem eigenen Tempo zu gestalten
Mein Ziel ist es nicht, Menschen zu verändern. Vielmehr begleite ich Sie dabei, sich selbst besser zu verstehen, Antworten auf Ihre ganz persönlichen Fragen zu finden und Ihren eigenen Weg bewusster und selbstsicherer weiterzugehen – online wie offline.
Dabei stehen Sie mit Ihrer individuellen Geschichte, Ihren Erfahrungen im Mittelpunkt.

Mein Schwiegervater - Martin Stroot sen.
war ein Mensch, der mir durch seine Stärke, seine positive Lebenseinstellung, seinen unerschütterlichen Glauben an das Gute und sein Verantwortungsbewusstsein ein bleibendes Vorbild bleibt. Danke.
Manche Menschen begleiten uns nur ein Stück unseres Weges. Andere hinterlassen Spuren, die bleiben.
Für mich ist Martin Stroot ein solcher Mensch.
Viele kannten ihn als Bürgermeister der Gemeinde Recke, als Landrat des Kreises Steinfurt und als engagierten Unternehmer. Für mich war er vor allem mein Schwiegervater – ein Mensch, dessen Haltung, Lebensweg und Werte mich nachhaltig geprägt haben.
Diese Zeilen sind deshalb keine Würdigung nur eines öffentlichen Amtes, sondern eine persönliche Erinnerung an einen Menschen, von dem ich viel lernen durfte.
Martin Stroot wurde am 12. Dezember 1927 in Recke im Tecklenburger Land/Münsterland geboren. Sein Leben war geprägt von einer Zeit großer Veränderungen und der Überzeugung, dass jeder Einzelne Verantwortung übernehmen kann und muss.
Von 1961 bis 1984 war er Bürgermeister seiner Heimatgemeinde Recke. Von 1984 bis 1994 übernahm er als ehrenamtlicher Landrat Verantwortung für den Kreis Steinfurt.
Doch hinter diesen Ämtern stand immer der Mensch: jemand, der gestalten wollte, seine Heimat liebte und sich mit großer Überzeugung für andere einsetzte. Ein authentischer Vollblutpolitiker mit Herz – eine Persönlichkeit, wie man sie heute nur noch selten findet.
Was ich von ihm gelernt habe
Was Martin Stroot für mich besonders gemacht hat, war nicht allein das, was er erreicht hat, sondern die Art, wie er mit Menschen umging.
Er war ein Mensch mit klaren Werten:
Verantwortung – weil man nicht nur fragt, was gut für einen selbst ist, sondern auch, was man für andere tun kann.
Bodenständigkeit – weil Herkunft, Ehrlichkeit und Menschlichkeit wichtiger sind als Anerkennung.
Ausdauer – weil Veränderungen Zeit brauchen und gute Wege oft Geduld erfordern.
Respekt – weil jeder Mensch ernst genommen werden sollte.
Mehr als ein Amtsträger – (m)ein Vorbild
Wenn ich an Martin Stroot denke, denke ich nicht zuerst an seine politischen Ämter. Ich denke an einen Menschen mit Erfahrung, Ruhe und einer besonderen Verbundenheit zu seiner Heimat.
Ich erinnere mich an seine Art zuzuhören, an seine klare Haltung und daran, wie wichtig ihm Verlässlichkeit und Zusammenhalt waren.
Er hat mir gezeigt, dass Führung nicht bedeutet, im Mittelpunkt zu stehen. Führung bedeutet, Verantwortung zu übernehmen, Entscheidungen zu treffen und für andere da zu sein.
Warum ich diese Erinnerung teile
Auf meiner Seite möchte ich nicht nur zeigen, was ich tue, sondern auch, was mich geprägt hat.
Unser Leben wird durch Menschen bereichert, denen wir begegnen. Manche geben uns Wissen weiter, andere Haltung und Orientierung.
Martin Stroot gehört für mich zu diesen Menschen. Er hat mir gezeigt, dass Engagement, Menschlichkeit und Verlässlichkeit Werte sind, die unabhängig von Zeit und Position Bestand haben.
Diese Erinnerung möchte ich bewahren und weitergeben.
Dankbarkeit
Martin Stroot ist am 27. Juli 2022 im Alter von 94 Jahren verstorben. Er fehlt mir.
Was bleibt, ist vor allem Dankbarkeit:
Dankbarkeit für einen Menschen, der viel bewegt hat.
Dankbarkeit für einen Schwiegervater, von dem ich lernen durfte.
Dankbarkeit für ein Vorbild, dessen Werte Spuren hinterlassen haben – in meinem Leben und in den Herzen vieler Menschen.
In dankbarer Erinnerung. Rest in Peace.
